Es war einmal wieder soweit. Zwei Dinge bewegten uns zu einer kurzen Tour nach Frankreich. Erstens brauchten wir wieder einmal neue Waren für unseren Laden von dort und zweitens mussten wir besondere Waren für unser bevorstehendes Event am kommenden Samstag im Küchenhaus Meinen einkaufen. Dieses Mal heißt es: Willkommen bei den Ch´tis – nicht nur Comedy. Und wo kann man die Dinge, die man für so ein Event braucht, bessser einkaufen als in Nordfrankreich, der Heimat der Ch´tis.

Es ist Sonntagmorgen, 8.30 Uhr. Während Filsum noch ein wenig schlummert und sich auf den ersten warmen Frühlingstag des Jahres vorbereitet, packen wir unsere Sachen und starten zu einer Fahrt von insgesamt 1.100 km in nur zwei Tagen. Boxen füllen den Laderaum unseres Autos, aber auch unser Gepäck ist dabei. Wir haben uns vorgenommen, den Sonntag damit zu verbringen, ruhig und gelassen nach Frankreich zu fahren, um uns dort im Schnellverfahren ein wenig von den Strapazen der letzten Wochen zu erholen. Zum Frühstücken ist leider keine Zeit mehr – das machen wir während der Fahrt.

Bei strahlendem Sonnenschein erreichen wir unsere erste Etappe. Seit vielen Jahren immer wieder die erste Rast auf der Fahrt nach Frankreich ist eine kleine Raststätte an der Autobahn bei Zwolle. Heute gelingt es uns, den Kaffee sogar im Freien zu trinken. Es ist ja ein wunderbarer Sonntag und für uns tatsächlich auch ein wenig Erholung.

Die Autobahn ist ziemlich frei und so erreichen wir nach knapp 5 Stunden Fahrt die französische Grenze. Da in Frankreich immer noch der Ausnahmezustand herrscht, wird auch immer noch an der Grenze kontrolliert. Zwar leitet man den Verkehr nicht mehr vollständig über einen Parkplatz, aber dennoch im Zickzack über die Grenze.

Wir sind da – Sonnenschein empfängt uns.

Gleich in der Nähe des Hotels gibt es eine kleine Brauerei mit einem Restaurant. Hier werden typische Gerichte der Ch´tis -also deftige und ausgefallene Speisen serviert.

Das darf natürlich nicht fehlen – das erste Bier in Frankreichs Norden.

Und wenn wie an diesem Tag plötzlich die Außensaison beginnt, dann greift man auch schon mal auf die Gläserbestände vom letzten Weihnachten zurück.

Nach einem wunderbaren Nachmittag, den wir hauptsächlich in einem großen Park in der Nähe unseres Hotels mit Spazieren und einfach nur ausruhen genossen, entdeckten wir dann noch etwas versteckt hinter dem großen Kinopalast, der übringens hier auch steht und das größte Kinocenter Europas ist, ein kleines Lokal, das heute leider geschlossen war.

Es folgte jetzt ein schöner Abend in der kleinen Brauerei, in der wir auch heute wieder etwas ganz Neues kennenlernten. Wenn man das Bild sieht, wird man sich zunächst doch etwas wundern. Aber es schmeckte nicht einmal schlecht, da sich viele verschiedene Dinge auf dem Ch´ti-Flammkuchen zusammengetan hatten. Neben Kochschinken und Hackfleisch gab es tatsächlich auch Pommes darauf zu finden, auf denen sich eine leicht scharfe Käsesauce austobte und als Krönung ein Spiegelei.

Pommes sind in Flandern eben allgegenwärtig – so auch hier als Zierde über einer Autobahnbrücke.

Am Montagmorgen begann dann die Arbeit, die aber angesichts der Auswahl im Großmarkt wirklich Spaß machte.

In Frankreich legt man beim Essen absolut Wert auf Qualität und Vielfalt.

Nach dem Einkauf, der noch im Auto zu verstauen war, ging es dann zurück nach Hause. Der obligatorische Stau in Antwerpen und überfüllte holländische Autobahnen durften natürlich nicht fehlen.

Der aufgewirbelte Saharastaub verdunkelte auf der Rückfahrt ein wenig die Sonne. Trotzdem war es weiterhin angenehm warm. Nachdem wir die Rheinbrücke passiert hatten, wurde es dann doch ein wenig kälter. Als wir am Abend wieder zu Hause ankamen, hatten wir noch unser Auto auszuladen, um uns dann an ein schönes, wenn zuletzt auch arbeitsreiches Wochenende zurückzuerinnern. Unsere Gäste bei der Veranstaltung „Willkommen bein den Ch´tis – nicht nur Comedy“ können sich am kommenden Wochenende ein Bild von der Küche der Nordfranzosen machen. Wir servieren dann 8 Gänge mit entsprechender Bier- bzw. Weinbegleitung. Noch sind 4 Plätze frei – die Karten kann man bei uns im Laden oder aber online kaufen!

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